Krankheitszeichen


Der Artikel befindet sich noch in Bearbeitung. Zahlreiche Bilder folgen nach und nach.


Im Folgenden werden einige Krankheitsbilder beschrieben, die relativ häufig auftreten. Die Erläuterungen zu bestimmten Veränderungen des Gesundheitszustandes der Bartagame sollen es erleichtern eine Entscheidung zu treffen, ob ein Tierarzt zu Rate gezogen werden sollte.

Bei der Auswahl des Arztes ist darauf zu achten, dass er "Reptilienkundig" ist. Adressen solcher Tierärzte werden nunmehr jedes Jahr von der DGHT (www.dght.de) aktualisiert. Bitte nicht die auf diversen Reptilien-Homepages veröffentlichten Adresslisten nutzen, da diese oft veraltet sind.


1) Kotveränderungen


Der Kot gesunder Bartagamen unterliegt ständig Veränderungen - je nachdem, was für Futter gefressen wurde. In der Regel sollte der Kot grün-bräunlich und von leicht breiiger bis fester Konsistenz sein. Mit dem Kothäufchen wird wie bei den Vögeln auch der Urin (weißer Klecks) ausgeschieden (Foto). Mit zunehmendem Alter wird der Kot weniger fest und geformt sein, da nun mehr Grünes und weniger Insekten gefressen werden. Breiig auslaufende Kothäufchen sind dann auch normal, wenn der Salat zu wenig Ballaststoffe (Rohfaser) enthält. Tip: Salat mit Heuprodukten (Heucobs oder Agrobs für Reptilien, Critical care, kleingehäckseltes Wiesenkräuterheu) aufwerten.




Veränderungen, die jedoch zu Denken geben sollten, sind folgende:


WÄSSRIGER KOT
über mehrere Tage (Durchfall), der nicht mit wasserreicher Nahrung im Zusammenhang steht. Legt sich die Haut des Tieres zunehmend in Falten ist dies ein Anzeichen für Wasserverlust und das Tier sollte schnellstmöglich dem Arzt vorgestellt werden. Ursachen können Parasiten oder Bakterien des Darmes sein. Auch Organerkrankungen kommen als Ursachen in Frage. Ist man sich unsicher ob der wässrige Kot auf z.B. Salat zurückzuführen ist, lässt man diesen für 2 Tage weg und füttert lediglich Insekten. Der Kot sollte dann fester werden. Frisst das Tier allerdings nicht und wirkt matt, dann bitte umgehend den Tierarzt konsultieren und am besten gleich eine Kotprobe (in einer Filmdose mit einem Tropfen Wasser) mitnehmen. Die Bartagame auf dem unteren Bild leidet nicht nur unter Flüssigkeitsmangel, sondern ist zudem auch hochgradig abgemagert.

SCHLEIMIGER KOT
kann auf einen Dickdarmerkrankung (z.B. Flagellaten) hinweisen. Meistens fressen die Tiere dann auch schlechter und wirken apathisch. Eine Kotuntersuchung (s.o.) wäre hilfreich für die Diagnosefindung.

KEIN KOTABSATZ/VERSTOPFUNG:
Normalerweise setzen Jungtiere mehrmals täglich und erwachsene Tiere fast täglich Kot ab. Beobachtet man allerdings über mehrere Tage fehlenden Kotabsatz, sollte man als erstes versuchen das Tier im warmen Wasserbad (lauwarm) zum Absatz zu bewegen. Zusätzlich kann das Bäuchlein leicht massiert werden. Die meisten Bartagamen hinterlassen im Wasser immer ihre Häuflein. Hilft dies nichts, kann einer ausgewachsenen Bartagame z.B. vorsichtig etwa 1 ml (je nach Größe des Tieres!) verdünntes Paraffin- oder Sonnenblumenöl ins Mäulchen gegeben werden. Etwas Bewegung und viel Flüssigkeit (Tränken per Pipette) sollte ebenfalls unterstützend wirken. Bringen die Versuche kein Ergebnis, bleibt nur der Gang zum Reptilienspezialisten. Sehr oft stecken lebensbedrohliche Sandverstopfungen dahinter. Auf dem Röntgenbild (Foto) ist ein Gecko zu sehen. Die weiße Masse im Bäuchlein ist eine Sandanschoppung, die sich konservativ nicht behandeln ließ. Das Tier musste operiert werden. In diesem Fall sollte außerdem unverzüglich der Sand aus dem Terrarium entfernt werden (siehe Haltungsfehler) und immer zerbröselter Sepiaschulp o.ä. in einer Extraschale zur Verfügung stehen. Aber auch ungeeignete Futtertiere (harter Chitinpanzer) oder die Aufnahme eines Fremdkörpers können hartnäckige Verstopfungen verursachen.
Durch eine Verstopfung kommt es oft zu starkem Pressen des Tieres. Dieses Verhalten führt nicht selten zusätzlich zu einem Kloakenvorfall (s.u.).

2) Blähungen

Zu reichhaltige rohfaserarme Nahrung, Verstopfung oder bestimmte "Darmmitbewohner" (Flagellaten) können einen aufgetriebenen Bauch erzeugen. Bitte Kotprobe zum Tierarzt/Labor und die Ernährung überprüfen.

3) Maulatmung

Das Dasitzen des Tieres mit offenem Maul ist bei einigen Tieren fast täglich unter einer Wärmequelle zu beobachten. Das Verhalten dient der Regulation der Temperaturen über die Schleimhaut und ist normal.
Sitzt die Bartagame aber ständig mit offenem Maul herum und fällt zusätzlich eine erschwerte Atmung (erkennbar am sich deutlich Heben und Senken des Brustkorbes) auf, so ist dies eine ernstzunehmende Situation. Eine mögliche Erkrankung wäre die oft vorkommende Lungenentzündung. Diese muss antibiotisch behandelt werden. Mögliche Ursachen: kalte Zugluft (Wohnungsfußböden!), staubiger Sand, Parasiten...

4) Austrocknungserscheinung

Eine sogenannte Dehydration (Hautfalten, Appetitlosigkeit, Apathie) entsteht durch Flüssigkeitsmangel (Foto). Wahrscheinlich liegt eine ernsthafte Erkrankung zugrunde. Diese ist unbedingt behandlungswürdig. In erster Linie sollte dem Tier vorsichtig Flüssigkeit/Elektrolyte (per Pipette oder Spritze ins Maul) verabreicht werden. Der Arzt kann zusätzlich Flüssigkeit (Infusionslösung) unter die Haut spritzen.
Mögliche Ursachen sollten abgeklärt werden: z.B. Nierenerkrankungen oder Wassermangel.
Bartagamen sind "Wüstentiere" und haben sich dementsprechend angepasst. Sie kommen mit relativ wenig Wasser aus. Eigentlich reicht die Wasserversorgung über frisch abgespülten Salat (Restwasser und Wasser im Salat), Sprühwasser (entspricht dem natürlichem Tau) und gelegentlicher(!) Gabe von Früchten aus. Dennoch sollte ihnen immer die Möglichkeit zur Wasseraufnahme gegeben werden, um auch "Salatverweigerer" ausreichend mit Flüssigkeit versorgen zu können. Oftmals erkennen Bartagamen stehendes Wasser im Napf nicht. Abhilfe kann durch tägliches Sprühen geschaffen werden. Die Tiere lecken die Sprüh-Tropfen bei Bedarf gerne auf. Dabei ist aber zu beachten, dass die Luftfeuchtigkeit nicht längerfristig unnötig erhöht wird (Optimum Tag: 35-40%, Nacht: bis zu etwa 60%). Ein Brunnen (Keimquelle!) ist nur wirklich anzuraten wenn dieser täglich gründlich gesäubert werden kann. Einmal wöchentlich kann, wenn gut angenommem, ein Bad angeboten werden. Vor dem Baden trinken viele Tiere ausgiebig aus dem Badebecken und sie nehmen über die Kloake Flüssigkeit beim Baden auf.

5) Pilzinfektionen

Regelmäßiges Sprühen im Terrarium ist notwendig, um eine bestimmte Luftfeuchtigkeit erreichen zu können. Auch sollten die Tiere bestimmte feuchtere Plätze zur Auswahl haben, um sich dort ggf. zur Häutung verstecken zu können. Allerdings muss unbedingt Staunässe vermieden werden. Zu nasse Bereiche fördern die Entstehung einer Hautmykose (krustige, verdickte Hautstellen), die vom Tierarzt diagnostiziert werden sollten. Solche Veränderungen müssen vorsichtig abgelöst und mit speziellen Salben mehrere Wochen behandelt werden. Nicht selten kann zusätzlich ein Vitamin A - Mangel begünstigend auf das Krankheitsgeschehen wirken. Abbildung: Milben verursachten Läsionen vor allem am Kehlbereich mit einer sekundären Bakterien- und Pilzinfektion.

6) Rachitis/Osteomalazie

Fehlt es dem Tier dauerhaft an Mineralien (Kalzium, Phosphor), Vitaminen oder UVB-Strahlung (nötig zur Vitamin-D3 Bildung!) kommt es zu einer unzureichenden Einlagerung von Mineralstoffen in den Knochen bei Jungtieren bzw. zu einer Entmineralisierung des Knochengewebes bei ausgewachsenen Tieren. Das Skelett wird zunehmend "weicher" und es entstehen Verformungen der Wirbelsäule (siehe Röntgenbild eines Salamanders mit Kalziummangel), Gliedmaßen (Foto Verkrümmung Vordergliedmaße) oder der Kieferknochen (Foto). Ein typisches Beispiel ist der sogenannte "Gummikiefer". Die Kieferknochen lassen sich eindrücken oder können nicht mehr ordentlich schließen. Die Tiere können keine Nahrung mehr aufnehmen. Eine Therapie im fortgeschrittenem Stadium ist meistens nicht möglich. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich die UV-Lampe regelmäßig aller vier Monate, mindestens jedoch halbjährlich auszuwechseln. Natürlichem Sonnenlicht sollte der Vorrang gegeben werden. Ein weiterer positiver Effekt unter Tageslicht ist die intensivere Farbentwicklung bei Farbbartagamen. Diese Wirkung erzielt man am deutlichsten ab einer Aufenthaltsdauer von 4 Stunden täglich an der Sonne. Aber ohne die richtige Vitaminsubstitution (z.B. Korvimin) nützt auch das UV-Licht nichts. Aus eigenen Erfahrungen ist es weniger tragisch etwas vom Zusatzpräparat überdosiert zu haben, als chronisch zu wenig zuzufüttern.


Auf dem Foto rechts ist eine Bartagame mit stark verkürztem Oberkiefer zu sehen. Ursache: Chronischer Mineralstoffmangel und fehlendes UV-Licht. Das Tier konnte nicht mehr selbstständig fressen. Links: Durch Mineralstoffmangel in der Wachstumsphase und der damit verbundenen Verkrümmung der Gliedmaßenknochen konnte das Bein nicht mehr benutzt werden.




7) Legenot

Durch Stress (Unruhe seitens der Besitzer oder anderer Bartagamen), ungeeignete oder fehlende Ablageplätze, übergroße Gelege (Überfütterung?) oder durch einen zu engen Beckendurchmesser kann es dazu kommen, dass die Weibchen ihre Eier nicht ablegen oder die Ablage unterbrechen. Oftmals sind die Tiere sehr erschöpft und die Kalziumvorräte (wichtig für die Kontraktion des Legedarms) aufgebraucht. Andererseits kann auch eine andere Grunderkrankung eine Rolle spielen.
Sollte das Weibchen sich nach anfänglichen Grabvorgängen wieder ruhiger verhalten und es keine Anzeichen mehr für eine Eiablage zeigen, ist unbedingt ein Tierarzt zu Rate zu ziehen. Dieser wird nach einer Röntgenaufnahme entscheiden, ob eine Oxytocinspritze (nebst Kalziuminjektionen) eingesetzt werden kann oder die Eier chirurgisch entfernt werden müssen. Einmal beschalte Eier können nicht mehr resorbiert werden und das Weibchen würde früher oder später an einer Entzündung des Eileiters sterben.
Das Röntgenbild, hier ein Chamäleon, zeigt eine sogenannte präovulatorische Legenot. Die runden Gebilde sind die Eianbildungen im Bauch. Diese waren noch nicht beschalt und wurden glücklicherweise nach 5 Wochen resorbiert.

8) Kloaken-/Darmvorfall bzw. Legedarmvorfall

Umstände, die starkes Pressen hervorrufen, sind vielfältig: Parasitenbefall, Darmentzündung, Überfütterung, Legenot, Kalziummangel, ungünstige Haltungstemperaturen oder Verstopfungen können einen Organvorfall begünstigen. Wichtig ist es, zwischen Darm- (Foto Frosch) und Legedarmvorfall (Foto Schildkröte) zu unterscheiden, um die Ursache abklären zu können. Das Organ muss nach einer gründlichen Säuberung vorsichtig zurückverlagert und ggf. durch den Tierarzt fixiert (festgenäht) werden. Ist die Organschleimhaut bereits beschädigt (z.B. ausgetrocknet), muss ein Teil des Organes chirurgisch entfernt werden.
Seltener kommt es beispielsweise durch eine Harnblasenentzündung zum Vorfall derselbigen.

9) Verdickte Gelenke - Gicht oder Abszess?

Als Stoffwechselendprodukt wird die Harnsäure über die Niere ausgeschieden. Durch eine Erkrankung der Niere wird die Harnsäure nicht mehr ausreichend ausgeschieden und verbleibt in Form von Uratsalzen im Blut und anderen Körperflüssigkeiten um schließlich im Körperinneren auszukristallisieren. Sichtbar für den Bartagamenhalter ist die Ablagerung der Uratkristalle in den Gelenken. Diese sind dann umfangsvermehrt. Im Röntgenbild können die "Gichtknoten" nicht immer dargestellt werden. Über das Blut kann die Harnsäure direkt nachgewiesen werden. Eine Behandlung im Anfangsstadium kann versucht werden. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung ist keine Therapie mehr möglich.
Es gibt eine angeborene Form der Gicht. Diese wird durch einen Enzymdefekt hervorgerufen. Die erworbene Form allerdings entsteht durch eine Schädigung der Niere. Ursachen hierfür sind vielfältig: Medikamentennebenwirkungen, Bluthochdruck, suboptimale Haltungstemperaturen, Wassermangel, Vitamin-A-Mangel, zu eiweißhaltige Nahrung ect.. Differentialdiagnostisch kommen außerdem Abszesse im Gelenk, Gelenksluxationen oder Frakturen in Betracht.

Werden Abszesse diagnostiziert (meist sind Knochenauflösungen im Röntgenbild sichtbar), so ist die Prognose vorsichtig zu stellen. In den meisten Fällen kam es zum Zeitpunkt der Diagnose bereits zur Streuung der Bakterien im gesamten Organismus, was eine erfolgreiche Therapie fast unmöglich macht. Es treten dann immer wieder neue Abszesse auf. Abszesse werden unter Narkose geöffnet, ausgeräumt und es erfolgt eine antibiotische Behandlung nach einem Antibiogramm und Resistenztest. In manchen Fällen empfiehlt sich die Amputation der betroffenen Gliedmaße.

10) Häutungsprobleme

Stimmen die Haltungsbedingungen (Luftfeuchte, Temperatur und Vitaminsubstitution) treten gewöhnlich keine Probleme auf. Werden die Tiere allerdings vornehmlich zu trocken gehalten oder besteht ein chronischer Vitamin A-Mangel, so kann es zu Problemen der Häutung kommen. Besonders betroffen ist dann der Zehenbereich oder die Schwanzspitze. Schafft man keine Abhilfe kann es durch die ringförmigen Einschnürungen zum Absterben der betreffenden Bereiche kommen. Dann werden die Stellen schwarz und sollten amputiert werden. Als erstes sollten die Haltungsbedingungen optimiert werden. Zusätzlich kann man versuchen die Hautreste durch Warmwasserbäder aufzuweichen. Das Abziehen der Hautreste sollte wenn, dann nur sehr vorsichtig erfolgen. Die Therapie mittels Öl ist umstritten.

11) Gelbe Maulschleimhaut

Normalerweise weist eine gelb gefärbte Maulschleimhaut, wie auf dem Foto zu erkennen, auf einen zu hohen Bilirubinwert im Blut und damit auf einen Leberschaden hin. Bei Pogona vitticeps kann es allerdings durch Einkreuzung anderer Bartagamenarten, z.B. der Pogona barbata, zu einer solchen Maulschleimhautfarbe kommen, die dann nicht als pathologisch angesehen werden sollte.

12) Verletzungen durch Insekten

Häufig werden Bartagamenpatienten vorgestellt mit nächtlichen Fraßwunden am Körper durch hungrig umherkrabbelnde Insekten (Foto). Nicht verfütterte Insekten sollten daher aus dem Terrarium entfernt werden. Alternativ kann für die Insekten zeriebene Karotte, Apfel oder Zucchini in das Terrarium gelegt werden. Zu große Insekten oder Mehlwürmer und Zophobaslarven führen zu schweren Verstopfungen oder werden unverdaut wieder ausgeschieden. Im Enddarmbereich können sie zudem auf wichtige Nerven drücken und Lähmungen der Gliedmaßen verursachen. Große Heuschrecken oder die Mundwerkzeuge der Zophobas bzw. Mehlwürmer führen zu Schnittverletzungen im Verdauungskanal oder dem Atmungstrakt. Futtertiere am besten in kleinen Größen verfüttern. Larven so selten wie möglich anbieten, in kleinen Mengen verfüttern und vorher das Mundwerkzeug entfernen. Das Bild eines Jemenchamäleons zeigt eine Luftansammlung im Kopfbereich, besonders am Helm. Die Hinterbeine einer großen Heuschrecke hatten die Luftröhre eingeschnitten. Seltener, aber nicht ausgeschlossen sind Augenverletzungen durch Insekten während des Fressvorganges.

13) Schäden durch UV-Licht-Lampen

Seit einiger Zeit sind effektive Lampen wie die Megaray, Bright sun desert oder die altbewährten Osram Vittalux - Lampen in Gebrauch, die gerade nach Neuinstallation enorme UVB-Licht-Werte und Wärme produzieren können. Reptilien sollten langsam an die UV-Licht-Bestrahlung gewöhnt werden. Mit wenigen Minuten beginnend kann die Brenndauer der Lampen dann auf ein empfohlenes Maß verlängert werden. Auch die empfohlenen Abstände der Hersteller sind einzuhalten, da es sonst zu Verbrennungen, Augenproblemen und entsprechenden anderen Langzeitfolgen (Häutungsstörungen, Tumoren der Haut, Immunsystemschwäche) kommen kann. Sitzt ein Tier gerade nach dem Einbau einer neuen UV-Licht-Lampe mit zugekniffenen Augen im Terrarium oder versteckt es sich, dann sollte die Belichtungsdauer reduziert und der Lampenabstand erweitert werden. Außerdem empfiehlt es sich parallel zu den UV-Lampen normale Reflektorlampen (Wärmespots ohne UV-Anteil) zu installieren, damit die Tiere selbst zwischen UV-Licht und Wärme entscheiden können.
Aktuell werden diverse Megaraylampen (Produktion etwa Ende 2009)zurückgerufen, da bei ihnen ein falsches Frontglas eingebaut wurde. Die dadurch ungefiltert auf das Tier wirkende UV-Licht-Dosis ist nicht vertretbar und es gab erste ernsthafte Nebenwirkungen.